Gertrud gen. Metha, Gertrud gen. Metha, Meta Eppenstein geb. Seemann (1881 - 1942)

Gertrud gen. Metha, Gertrud gen. Metha, Meta Eppenstein geb. Seemann wurde am 02.05.1881 in Niedersachswerfen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Niedersachswerfen, Bremen, Ghetto Minsk, Ohrdruf, Halberstadt, Artern/Unstrut, Twistringen. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Eppenstein Max, die Ehe wurde am 07.04.1907 in Ohrdruf geschlossen.

Ihre Kinder waren Rossbach Elfriede geb. Eppenstein (02.05.1912–28.07.1942), Eppenstein Alfred (13.01.1908–1930), Eppenstein Wolfgang (1914), Eppenstein Marga (1916) und Eppenstein Manfred (21.08.1910–28.07.1942).

Sie starb am 28.07.1942 in Ghetto Minsk.

Weitere Angaben aus den Quellen: Gertrud Seemann wurde in Niedersachswerfen geboren und heiratete im April 1907 den Reisenden Max Eppenstein. Aus der Ehe gingen der 1908 in Ohrdruf geborene und bereits 1930 in den Holland gestorbene Sohn Alfred, der 1910 in Halberstadt geborene zweite Sohn Manfred, die 1912 in Artern geborene Tochter Elfriede und die 1914 und 1916 in Twistringen geborenen Kinder Wolfgang und Marga hervor. Zuletzt wohnte die Familie in Bremen [1052]. Vor der Volkszählung 1939 erfolgte die Scheidung von ihrem Ehemann Max (er wohnte zu dieser Zeit in Bremen, Sasmer Str. 9 I., sie in der Kölnerstr. 89) [1078]. Am 18.11.1941 wurde Gertrud in das Ghetto Minsk deportiert [1003][1052][1064]. Mit dem gleichen Transport wurden ihr Sohn Manfred und ihre Tochter Elfriede mit ihrem Ehemann Edgar verschleppt [1003][1064]. Die jüngsten Kinderer Wolfgang und Marga konnten nach Palästina emigrieren [1052]. Ihr geschiedener und kurz zuvor wiederverheiratete Ehemann Max wurde ebenfalls mit diesem Transport in das Ghetto Minsk verschleppt [1003][1064].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.