Recha Weichsel geb. Löwenthal wurde am 13.10.1892 in Hösbach geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hösbach, Frankfurt am Main, Minsk, unbekannt (Holocaust). Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Löwenthal Leopold (19.06.1863) und Löwenthal Bertha geb. Neumann (17.10.1867–03.11.1936).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Weichsel David, die Ehe wurde am 28.08.1919 in Hösbach geschlossen.
Ihre Kinder waren Weichsel Kurt (1926) und Weichsel Herbert (28.02.1922).
Sie verstarb in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Recha Weichsel war die zweitälteste von vier Töchtern von Leopold und Bertha Löwenthal in Hösbach. Sie heiratete den Kaufmann David Weichsel aus Rimbach im Odenwald und zog dorthin. Trauzeugen waren ihr Vater und Aaron Marx [1101]. Ihr Sohn Herbert wurde am 28.2.1922 in Rimbach geboren. Lt. [1156] hatte sie noch einen älteren Sohn Erich und einen jüngeren Sohn Kurt, dem es gelungen war, zu emigrieren. Ab 1.1.1939 musste sie den zweiten Vornamen `Sara` annehmen [1900]. Aus den Deportationspapieren [1066] geht hervor, dass sie mit Ehemann und Sohn Herbert zuletzt auch in der Frankfurter Wohnung von Josef und Cäcilie Braunschweiger in der Hebelstraße 13 gewohnt hat. Am 12.11.1941 wurden Recha Weichsel mit Familie, ihre drei Schwestern Nanni Katz, Else Metzger und Cäcilie Braunschweiger sowie ihr Schwager Josef Braunschweiger von Frankfurt aus nach Minsk deportiert. Ihr alter Vater Leopold blieb in einer anderen Frankfurter Wohnung zunächst als Einziger aus der Familie zurück. Er wurde neun Monate später, im August 1942, abgeholt. Alle kamen in der Shoa um. Recha Weichsel wurde am 9.4.1953 vom Amtsgericht Frankfurt/Main mit Datum 31.12.1945 für tot erklärt [1100].