Nathan Mayer wurde am 20.03.1845 in Nidderau geboren und lebte in Heldenbergen, Hanau, Würzburg, Aschaffenburg.
Seine Eltern waren Mayer Samuel und Mayer Jeanette geb. Scheuer.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Mayer Rosa geb. Glauberg, die Ehe wurde am 1878 in Frankfurt geschlossen.
Seine Kinder waren Erlanger Lea geb. Mayer (01.04.1884–03.03.1936), Lebrecht Berta geb. Mayer (07.01.1881), Mayer Samuel (07.06.1885), Mayer Jakob (13.06.1879–1942) und Adler Recha geb. Mayer (18.03.1891) sowie weitere 2 Kinder.
Er starb am 03.08.1937 in Aschaffenburg.
Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Altstadtfriedhof in Aschaffenburg".
Weitere Angaben aus den Quellen: Der Fabrikbesitzer und Privatier Nathan Mayer entstammte der Ehe des Kaufmanns Samuel Mayer mit Jeanette, geborene Scheuer aus Heldenbergen. Am 30. September 1894 zog er von Hanau nach Aschaffenburg zu. [1052] 1878 heiratete er in Frankfurt Rosa Glauberg. Aus der Ehe gingen die Kinder Jakob, Berta, Klara, Lea, Samuel, Recha und Moses hervor. [1052] [1055] [1071] Am 18. September 1902 war Nathan Mayer Trauzeuge bei der Eheschließung des Weinhändlers Markus Distelburger, dessen Identität er bestätigte, und der Rosa Mayer. [1073] Am 1. Dezember 1905 war er Trauzeuge der Eheschließung des Kaufmanns Karl Erlanger mit seiner Tochter Lea. [1073] Am 16. Mai 1913 war er Trauzeuge bei der Eheschließung seiner Tochter Recha mit dem Kaufmann Rudolf Adler. [1073] Seine in Mainz geborenen und wohnhaften Enkel Lebrecht Klara und Lebrecht Jeanette besuchten ihn im Sommer 1915. [1046] Von November 1914 bis April 1915 war Johanna Katz aus Uttrichshausen Köchin bei ihm. [1046] Von Dezember 1914 bis Juli 1919 war Moses Salzmann aus Lodz Kaufmann bei ihm. [1046] Von April bis Juni 1915 war Recha Grünlaub aus Dittlofsroda Köchin bei ihm. [1046] Rosalie Heumann war von Oktober 1916 bis Februar 1917 Köchin bei ihm. [1046] Am 21. Februar 1935 wurde Nathan Mayer durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Eltern von Frontkämpfern dafür verliehen, dass sein Sohn Moses als Kriegsfreiwilliger am 1. Weltkrieg teilnahm und eine Schussverletzung am Oberschenkel erlitt, an deren Folgen (starker Blutverlust) er am 4. April 1918 verstarb. [1046] Nathan Mayer war Eigentümer des Hauses Aschaffenburg, Friedrichstr. 19 (alte Hausnr. Plan-Nr. 593) von 1918 bis 1929. [1042].