Berta Günther geb. Fleischmann wurde am 29.01.1864 in Aufsess geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aufseß, Urspringen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Vernichtungslager Treblinka. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Günther Moses.
Ihr Kind war Adler Mathilde geb. Günther (09.10.1898–1942).
Sie starb am 1942 in Treblinka.
Weitere Angaben aus den Quellen: Bertha Günther wuchs in einer der Familien Fleischmann in der oberfränkischen Gemeinde Aufseß auf. Sie war dort auch verheiratet; 1898 wurde im Ort ihre Tochter Mathilde geboren. NS-Regime: Die bereits verwitwete Berta Günther wurde nach dem Novemberpogrom 1938 mit den letzten jüd. Einwohnern aus Aufseß vertrieben. Sie lebte dann bei der Familie ihrer Tochter Mathilde Adler im Haus Nr. 40 in der unterfränkischen Gemeinde Urspringen, Kreis Main-Spessart. Im März 1942 wurde sie in das jüd. Heim Dürerstraße 20 nach Würzburg gebracht und musste kurz darauf die Deportation ihrer Tochter und deren Familie nach Krasniczyn erleiden. Berta Günther wurde am 10.September 1942 von Würzburg nach Theresienstadt deportiert; von dort nach zwei Wochen ins Vernichtungslager Treblinka verschleppt.