Mathilde Adler geb. Günther wurde am 09.10.1898 in Aufsess geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aufseß, Urspringen, Raum Lublin, Krasniczyn, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Günther Berta geb. Fleischmann (29.01.1864–1942) und Günther Moses (01.07.1862–25.10.1937).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Adler Ludwig.
Ihr Kind war Adler Leo (11.11.1924–1942).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Köchin; Hausfrau. Mathilde Adler wuchs in der Händlerfamilie Moses und Berta Günther in der oberfränkischen Gemeinde Aufseß auf. Sie machte um 1915 eine Berufsausbildung als Kochlehrmädchen in Würzburg. [1016] Wohl ab den 1920er Jahren war sie mit dem Viehhändler Ludwig Adler in der unterfränkischen Gemeinde Urspringen, Kreis Main-Spessart, verheiratet; 1924 wurde dort ihr Sohn Leo geboren. NS-Regime: Im Haus der Familie in Urspringen lebte ab Ende 1938 auch Mathildes aus Aufseß vertriebene, [1023] verwitwete Mutter Berta Günther; [1078] sie kam im März 1942 in ein jüd. Heim in Würzburg. Mathilde, Ludwig und Leo Adler wurden mit 39 weiteren jüd. Einwohnern von Urspringen [1023] Ende April 1942 über Würzburg nach Krasniczyn deportiert [1056]und in der Folgezeit in der Region ermordet. Mathildes Mutter wurde im September 1942 von Würzburg nach Theresienstadt deportiert.