Karoline Bergmann geb. Kuhn wurde am 01.12.1866 in Aidhausen geboren und lebte in Aidhausen, Völkersleier, Würzburg, Ghetto Theresienstadt.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Bergmann Viktor.
Sie starb am 06.04.1953 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Karoline (Caroline) Bergmann stammte aus der unterfränkischen Gemeinde Aidhausen. Angehörige der Familien Kuhn waren dort im Führungsgremiuum der Israelitischen Kultusgemeinde vertreten. [1023] Karoline war ab den 1890er Jahren mit dem Viehhändler und Gemeindevorsitzenden Viktor Bergmann in Völkersleier, Kreis Bad Kissingen, verheiratet, mit dem sie anscheinend sechs Kinder großzog. NS-Regime: Die Familie Viktor Bergmann wohnte in der Quellengasse 2 in Völkersleier. Es ist davon auszugehen, dass Karoline und Viktor Bergmann noch bis 1942 in Völkersleier lebten. Sie gehörten zu den letzten sechs jüdischen Einwohnern, die deportiert wurden: vier im Frühjahr 1942 in den Raum Lublin und zwei von Würzburg nach Theresienstadt. [1023] Das Ehepaar Bergmann kam im Juni 1942 in das Sammelquartier in der Bibrastraße 6 in Würzburg [1016] und wurde von dort am 23. September 1942 nach Theresienstadt deportiert. [1061] Trotz ihres hohen Alters überlebte Karoline Bergmann die unmenschlichen Lebensbedingungen im Lager. Anders ihr Mann, der im Juni 1943 starb. Karoline Bergmann gehörte zu den Rückkehrern aus Theresienstadt, die 1945 die Basis für die wieder entstehende Israelitische Kultusgemeinde Würzburg und Unterfranken bildeten. Im August 1945 unerzeichnete sie mit ihrem Sohn Moritz/Morris Bergmann eine Todesanzeige für ihren Mann in der Exilzeitung "Aufbau". [1021].