Moritz Eppstein (1861 - 1943)

Moritz Eppstein wurde am 08.12.1861 in Mönchsroth geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mönchsroth, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Unterdeufstetten, Crailsheim. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Eppstein Simon (28.04.1812–nach 1878) und Eppstein Sophie geb. Regensburger (07.06.1825–06.03.1878).

Er war in 2. Ehe verheiratet mit Eppstein Zerline geb. Weinberg.

Er starb am 01.01.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann, Reisender. Moses (Moritz) Eppstein stammte aus der Familie des Toraschreibers Simon Eppstein in der mittelfränkischen Gemeinde Mönchsroth. Inhaber eines Ladengeschäfts in Unterdeufstetten, Baden-Württemberg, (vor/um 1900), Bruder des Lehrers Samuel Eppstein dort(?). Sein Bruder Nathan lebte ab den 1920er Jahren als Angestellter der Kultusgemeinde Heidingsfeld in Würzburg-Heidingsfeld, zuletzt im Isr. Pfründnerhaus in Würzburg. NS-Zeit: Auch Moses verbrachte spätestens ab 1939 seinen Lebensabend im Würzburger Jüd. Altenheim, gemeinsam mit seiner zweiten Frau Zerline.[1016][1078] Moses und Zerline Eppstein wurden am 23.September 1942 von Würzburg nach Theresienstadt deportiert, gemeinsam mit ihrer seit kurzem verwitweten Schwägerin Jette Eppstein [1061] Die betagten Eheleute Zerline und Moses Eppstein kamen kurz hinteinander im Januar 1943 im Lager ums Leben. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.