Fanny Fränkel geb. Grünbaum wurde am 11.11.1867 in Adelsberg (Gemeünden) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Adelsberg, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Obbach. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Grünbaum, Grünebaum, Grünebaum, Grünbaum David und Grünbaum, Grünebaum, Grünbaum, Grünebaum Karolina geb. Oppenheimer.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Fränkel Mendel, die Ehe wurde am Juli 1895 geschlossen.
Ihre Kinder waren Fränkel Berta (13.09.1898) und Frankel (Fränkel) Justin (28.10.1896–19.10.1984).
Sie starb am 27.09.1944 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Fanny Fränkel wuchs in der Familie des Schuhwarenhändlers David Grünbaum (Grünebaum? [1126]) und seiner Frau Karoline in Adelsberg, Kreis Main-Spessart, auf. Sie war ab 1895 mit dem Händler und Metzger Mendel Fränkel in Obbach, Kreis Schweinfurt, verheiratet; 1896 und 1898 wurden dort ihre Kinder Justin und Berta geboren. [1126] Fanny Fränkel war ab 1932 verwitwet. NS-Zeit: Nach schweren Ausschreitungen im Novemberpogrom 1938 nahm die jüd. Ortsbevölkerung (1935 noch 101 Personen) weiter ab auf 36 im Februar 1942, die großteils im April 1942 von Obbach über Würzburg in den Raum Lublin deportier wurden. Die letzten fünf jüd. Einwohner wurden anscheinend im Sommer 1942 in (Schweinfurter) und Würzburger Heime gebracht und im September nach Theresienstadt deportiert. [1023] Fanny Fränkel, deren Sohn Justin 1938 in die USA emigriert und deren Tochter Berta auswärts verheiratet war, verließ Obbach wohl zu einem früheren Zeitpunkt. Der Volkszählung vom Mai 1939 zufolge wohnte sie zu dieser Zeit mit anderen jüd. Personen in der Eichhornstraße 6 in Würzburg. [1078] Im Zuge der Ghettoisierung der noch verbliebenen Juden war sie dann ab 1941 in den jüd. Heimen Bibrastraße 6 und Dürerstraße 20 einquartiert. Die fast 75jährige Frau wurde am 23.September 1942 von Würzburg nach Theresienstadt deportiert; [1061] sie kam dort nach zwei Jahren ums Leben. [1027].