Amalie Östrich geb. Hamburger wurde am 06.08.1874 in Alzenau geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Alzenau, Aschaffenburg, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Hamburger Josef (08.02.1836–17.12.1879) und Hamburger Gretchen geb. Rothschild (04.11.1840–16.12.1933).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Östrich Josef, die Ehe wurde am 08.07.1900 in Alzenau geschlossen.
Ihre Kinder waren Östrich Julius (22.10.1906) und Schuster Selma geb. Östrich (26.05.1901).
Sie starb am 07.03.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Amalie Östrich wohnte von Geburt an in Alzenau [1052]. Am 14. August 1942 mussten sie und ihr Ehemann Josef nach Aschaffenburg in das von der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland verwaltete Gebäude Webergasse 2 umziehen, um einen knappen Monat später über Würzburg in das Ghetto Theresienstadt deportiert zu werden [1052]. Der in New York lebende Enkel Fredi Schuster hat 1999 gegenüber Yad Vashem bestätigt, dass seine Großmutter in das Ghetto Theresienstadt deportiert wurde und dort durch Typhus umgekommen ist [1005].