Josef Östrich (1868 - 1943)

Josef Östrich wurde am 08.10.1868 in Alzenau geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Alzenau, Aschaffenburg, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Östrich Ignaz, Isak (28.02.1842–04.08.1921) und Östrich Karolina geb. Strauß (1844–21.07.1915).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Östrich Amalie geb. Hamburger, die Ehe wurde am 08.07.1900 in Alzenau geschlossen.

Seine Kinder waren Östrich Julius (22.10.1906) und Schuster Selma geb. Östrich (26.05.1901).

Er starb am 17.07.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Josef Östrich wohnte von Geburt an in Alzenau [1052]. Am 14. August 1942 mussten er und seine Ehefrau Amalie nach Aschaffenburg in das von der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland verwaltete Gebäude Webergasse 2 umziehen, um einen knappen Monat später über Würzburg in das Ghetto Theresienstadt deportiert zu werden [1052]. Der in New York lebende Enkel Fredi Schuster hat 1999 gegenüber Yad Vashem bestätigt, dass sein Großvater in das Ghetto Theresienstadt deportiert wurde und dort durch Typhus umgekommen ist [1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.