Emilie Schloss geb. Holländer (1875 - 1947)

Emilie Schloss geb. Holländer wurde am 22.07.1875 in Bauerbach (Bretten) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bauerbach, Bad Kissingen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Schweiz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schloss Benedikt.

Ihre Kinder waren Schloss Thekla (12.09.1902–1943) und Löwenstein Gitta geb. Schloß (14.07.1904–27.01.1987).

Sie starb am 12.11.1947 in Schweiz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Mit der Tochter Thekla 1941 zu einer mehrmonatigen Gefängnistrafe verurteilt; Einweisung in das Frauengefängnis Justizvollzugsanstalt Rothenfeld am Ammersee, am 11.08.1942 entlassen. Mit dem 'Ehemann am 23.09.1942 ins Theresienstadt deportiert; überlebte. [1016] Emilie Schloß verbrachte nach der Befreiung aus dem Konzentrationslager mehr als eineinhalb Jahre in einem Heim für „Displaced Persons“ in der Schweiz. Eigentlich beabsichtigte sie, von dort nach Palästina auszuwandern, wo ihre jüngere Tochter Gitta mit Familie bereits lebte. Doch wegen ihrer schwachen Gesundheit starb sie im Frühjahr 1947 noch in der Schweiz und wurde in Zürich-Witikon beigesetzt. [Stolpersteintext Bad Kissingen, Andreas Reuter].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.