Gitta Löwenstein geb. Schloß (1904 - 1987)

Gitta Löwenstein geb. Schloß wurde am 14.07.1904 in Bad Kissingen geboren und lebte in Bad Kissingen, Tel Aviv, Fritzlar, Kfar Shmaryahu.

Ihre Eltern waren Schloss Benedikt (06.11.1875–20.08.1943) und Schloss Emilie geb. Holländer (22.07.1875–12.11.1947).

Sie starb am 27.01.1987 in Kfar Schmaryahu.

Weitere Angaben aus den Quellen: Gitta Löwenstein wurde 1904 als zweite Tochter des Schuhwarenhändlers Benedikt Schloß und der link(Emilie Schloß (Holländer)#39318) in Bad Kissingen geboren; [1066] Schwester von Thekla Schloß (*1902). Gitta heiratete den Kaufmann Alfred Löwenstein aus Fritzlar und zog in seine Heimatstadt. Beide emigrierten im Juli 1934 nach Tel Aviv. Ihr Sohn Gideon wurde dort 1935 geboren. NS-Zeit: Gittas Eltern und ihre Schwester Thekla gelang es nicht mehr aus Deutschland zu fliehen. Thekla wurde 1943 nach Auschwitz deportiert und ermordet. Die Eltern waren schon 1942 nach Theresienstadt verschleppt worden. [1016] Gittas Mutter gehörte zu den wenigen Überlebenden. Sie verstarb im Frühjahr 1947 in der Schweiz. Gitta Loewenstein beantragte 1953 bei der Bundesrepublik Deutschland Wiedergutmachungsleistungen für das Leid, das ihrer Familie angetan worden war; 1958 erreichte sie die Wiedereinbürgerung der Familie durch die unterfränkische Regierung. Gitta Loewenstein verstarb 1987 bald nach ihrem Mann Alfred in Kfar Shmaryahu bei Tel Aviv. [1066] Gittas Sohn Gideon studierte zwischen 1956 und 1960 in Deutschland. Er wanderte später in die USA aus und war Professor für Innen- und Möbeldesign. [1161].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.