Kathi Silbermann geb. Dittmann (1864 - 1943)

Kathi Silbermann geb. Dittmann wurde am 20.04.1864 in Aufsess geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aufseß, Haßfurt, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Silbermann Simon.

Ihre Kinder waren Silbermann Julius (07.01.1896–15.11.1916), Silbermann Maria (11.05.1897–1942) und Heß Irma geb. Silbermann (26.07.1893–1942).

Sie starb am 27.04.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kathi Silbermann kam am 20. April 1864 als Kathi Dittmann in Aufseß zur Welt. Sie heiratete Simon Silbermann und bekam drei Kinder: Julius, Maria und Irma. Die Familie lebte in Haßfurt. 1912 starb ihr Mann Simon, der Sohn Julius fiel 1916 im Ersten Weltkrieg. Kathi lebte mit ihrer Tochter Irma, deren Mann und deren Kindern sowie der unverheirateten Tochter Maria in ihrem Haus in Haßfurt. Ihr Schwiegersohn betrieb dort ein Kleidungsgeschäft. Ab 1939 wurde das Haus der Silbermanns zum Sammelquartier für die Haßfurter Juden erklärt. Nach der Deportation ihrer Familie im April 1942 musste Kathi Silbermann im Juni nach Würzburg in das Sammelquartier in der Dürerstraße 20 ziehen. Von dort aus wurde sie am 23. September 1942 nach Theresienstadt deportiert. [1016] Kathi Silbermann starb dort am 27. April 1943. Ihre Töchter Maria Silbermann und Irma Heß, ihr Schwiegersohn Julius und ihr Enkel Siegbert Heß wurden ebenfalls Opfer der Shoa. Die Enkelin Susi Heß hatte 1938 noch in die USA fliehen können.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.