Maria Silbermann (1897 - 1942)

Maria Silbermann wurde am 11.05.1897 in Haßfurt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Haßfurt, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Silbermann Kathi geb. Dittmann (20.04.1864–27.04.1943) und Silbermann Simon (17.02.1857–29.01.1912).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Marie Silbermann kam am 11. Mai 1897 in Haßfurt zur Welt. Ihre Eltern waren Simon Silbermann und seine Frau Kathi, geb. Dittmann. [1016] Sie hatte vier Geschwister, von denen zwei noch als Kleinkinder starben. Der Bruder Julius fiel im Ersten Weltkrieg. Marie blieb unverheiratet und lebte bei ihrer ab 1912 verwitweten Mutter in Haßfurt. Ab 1939 wurde ihr Wohnhaus das Sammelquartier für die Haßfurter Juden. Marie Silbermann wurde am 25. April 1942 in das Transitlager Krasniczyn deportiert. Auch ihre Schwester Irma Heß befand sich mit Mann und Sohn in dem Transport. Sie wurden in Krasniczyn oder in einem der Vernichtungslager im Raum Lublin ermordet. Wahrscheinlich geschah dies wenige Wochen oder Monate nach ihrer Ankunft. Auch Maries Mutter wurde Opfer der Shoa. Die Nichte Susi Heß hatte 1938 noch in die USA fliehen können.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.