Recha Oppenheimer geb. Dachauer; Tachauer wurde am 29.06.1888 in Georgensgemuend geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Georgensgmünd, Kitzingen, Izbica, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Tachauer Bernhard (1839) und Tachauer Marianne geb. Schweizer (1847).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Oppenheimer Leopold.
Ihre Kinder waren Oppenheimer Josef (04.02.1925), Oppenheimer Marianne (30.01.1927–1942) und Oppenheimer Gerda (31.08.1922–1942).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Recha Dachauer kam am 29. Juni 1888 in Georgensgmünd zur Welt. Sie war die Tochter des Höchberger Religionslehrers Bernhard Dachauer und seiner Frau Marianne, geborene Schweizer. Recha heiratete Leopold Oppenheimer aus Kitzingen und hatte mit ihm drei Kinder. Sie war Mitglied der Chewrah Kaddischa, einer Bestattungsschwesternschaft, und gehörte zum religiösen Teil der Gemeinde. Am 24. März 1942 wurde die Familie Oppenheimer nach Izbica deportiert. In Izbica oder in einem Vernichtungslager in der Nähe wurde sie vermutlich kurz nach der Ankunft ermordet [1058]. Auch ausgewertet: Schneeberger, Michael: Gedenkbuch Kitzingen. Yiskor. Zum Gedenken an die in der Schoah ermordeten Kitzinger Juden (= Ma'ayan. Quellen und Forschungen zur Geschichte des ehemaligen Rabbinats Kitzingen Band 4). Münsterschwarzach 2011. S. 253 u. 255.