Jakob Schönfärber wurde am 29.05.1898 in Dornheim (Iphofen) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Dornheim, Kitzingen, Izbica, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Schönfärber Hermann (um 1865–14.06.1934) und Schönfärber Jettchen geb. Hamburger (?09.08.1866–18.06.1931).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schönfärber Frieda geb. Adler.
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Jakob Schönfärber kam am 29. Mai 1898 in Dornheim bei Iphofen zur Welt. Er war der Sohn von Hermann Schönfärber, der später ein Kleidergeschäft in Kitzingen eröffnen sollte, und seiner Frau Jettchen, geborene Hamburger. Nach dem Tod der Eltern übernahm Jakob Schönfärber in den 1930er Jahren das Geschäft. Er heiratete Frieda Adler. Zwischen dem 25. November und dem 1. Dezember 1938 war Schönfärber im KZ Dachau inhaftiert [1003]. Am 24. März 1942 wurde das Ehepaar Schönfärber nach Izbica deportiert. In Izbica oder in einem Vernichtungslager in der Nähe wurde Jakob vermutlich kurz nach der Ankunft ermordet [1058]. Auch ausgewertet: Schneeberger, Michael: Gedenkbuch Kitzingen. Yiskor. Zum Gedenken an die in der Schoah ermordeten Kitzinger Juden (= Ma'ayan. Quellen und Forschungen zur Geschichte des ehemaligen Rabbinats Kitzingen Band 4). Münsterschwarzach 2011. S. 296-298.