Luise Wohlgemuth geb. Ichenhäuser (1892 - 1942)

Luise Wohlgemuth geb. Ichenhäuser wurde am 04.09.1892 in Fürth geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Fürth, Kitzingen, Izbica, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Ichenhäuser Rika geb. Siegel (02.12.1871) und Ichenhäuser Gottlieb (16.02.1863).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Wohlgemuth Joseph.

Ihre Kinder waren Wohlgemuth Leopold (13.07.1925–1942), Wohlgemuth Isaiah Gotthelf (15.09.1915–06.01.2008) und Wohlgemuth Siegfried (28.03.1920–11.10.1997).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Luise Wohlgemuth kam am 4. September 1892 in Fürth zur Welt. Sie war die Tochter des Kaufmanns Gottlieb Ichenhäuser und seiner Frau Ricka, geborene Siegel, die aus Aschaffenburg stammte. Luise hatte eine jüngere Schwester, Betti. Sie heiratete nach 1912 den Kitzinger Distriktsrabbiner Joseph Wohlgemuth, der aus Hamburg nach Franken gekommen war und zog mit ihm nach Kitzingen. Das Ehepaar hatte drei Söhne, von denen die zwei ältesten emigrieren konnten. Joseph Wohlgemuth verstarb im Jahr 1935 und wurde im Jüdischen Friedhof Rödelsee beerdigt. Luise war Mitglied der Beerdigungsschwesternschaft der Chewrah Kaddischa in Kitzingen. Bis 1941 unterrichtete sie zusammen mit Sussmann Mayer Englisch in der jüdischen Gemeinde. Am 24. März 1942 wurde Luise Wohlgemuth nach Izbica deportiert. In Izbica oder in einem Vernichtungslager in der Nähe wurde sie vermutlich kurz nach der Ankunft ermordet [1058]. Auch ausgewertet: Schneeberger, Michael: Gedenkbuch Kitzingen. Yiskor. Zum Gedenken an die in der Schoah ermordeten Kitzinger Juden (= Ma'ayan. Quellen und Forschungen zur Geschichte des ehemaligen Rabbinats Kitzingen Band 4). Münsterschwarzach 2011. S. 354-356.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.