Leopold Wohlgemuth (1925 - 1942)

Leopold Wohlgemuth wurde am 13.07.1925 in Kitzingen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kitzingen, Belgien, Frankfurt am Main, Izbica, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Wohlgemuth Luise geb. Ichenhäuser (04.09.1892–1942).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Leopold Leo Wohlgemuth kam am 13. Juli 1925 in Kitzingen zur Welt. Er war der Sohn des Kitzinger Distriktsrabbiners Joseph Wohlgemuth und seiner Frau Luise, geborene Ichenhäuser. Leopold war das dritte Kind des Ehepaares, den zwei älteren Brüdern Gotthelf und Siegfried gelang es, während der NS-Zeit ins Ausland zu emigrieren. Am 30. Januar 1939 konnte Leopold Wohlgemuth mit einem Kindertransport nach Belgien auswandern. Nach der Besetzung Belgiens im Jahr 1940 schickte man den Jungen am 27. März 1941 zu seiner Mutter nach Kitzingen zurück. Zwischen dem 21. April und dem 24. Oktober 1941 absolvierte Leopold eine Ausbildung zum Schlosser in einer jüdischen Berufsschule in Frankfurt am Main. Nach Vollendung der Ausbildung arbeitete er vom 24. November 1941 bis zum 20. März 1942 bei der Firma Fichtel & Sachs in Kitzingen. Am 24. März 1942 wurde Leopold Wohlgemuth mit seiner Mutter nach Izbica deportiert. In Izbica oder in einem Vernichtungslager in der Nähe wurde er vermutlich kurz nach der Ankunft ermordet [1058]. Auch ausgewertet: Schneeberger, Michael: Gedenkbuch Kitzingen. Yiskor. Zum Gedenken an die in der Schoah ermordeten Kitzinger Juden (= Ma'ayan. Quellen und Forschungen zur Geschichte des ehemaligen Rabbinats Kitzingen Band 4). Münsterschwarzach 2011. S. 356.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.