Bernhard Rindsberger (1878 - 1942)

Bernhard Rindsberger wurde am 05.02.1878 in Obernbreit geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Obernbreit, Marktbreit, Izbica, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sein Kind war Rindsberger Paul (05.08.1921–1942).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Bernhard Rindsberger kam am 5. Februar 1878 in Obernbreit zur Welt. Seine Eltern waren Pfeifel Rindsberger und Jette, geb. Frank. Seit seinem dritten Lebensjahr lebte die Familie in Marktbreit. Hier war Bernhard als Kaufmann tätig und heiratete Herma Strauß aus Wachenbuchen bei Hanau. Das Paar bekam 1921 einen Sohn namens Paul, doch bereits am 17. April 1929 verstarb Bernhards Frau. Am 24. März 1942 wurde Bernhard Rindsberger mit seinem Sohn Paul nach Izbica deportiert. Von hier schrieben die beiden Ende März 1942 eine Postkarte an Bernhards Schwager Sigmund Neumaier, der in der Otto-Hellmuth-Straße in Marktbreit in Bernhards und Pauls ehemaligem Haus wohnte. Bald darauf wurden Vater und Sohn in Izbica oder in einem Vernichtungslager im Raum Lublin ermordet. Schwester Regina und Schwager Sigmund wurden im September desselben Jahres nach Theresienstadt deportiert und starben dort. Von seinen Geschwistern kamen zwei im Kindesalter um, der älteste Bruder als junger Mann, bei dreien ist das Schicksal unbekannt und sechs von ihnen gelang zwischen 1897 und 1926 die Emigration in die USA.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.