Friedrich Hahn (1889)

Friedrich Hahn wurde am 08.03.1889 in Nenzenheim, Stadtteil von Iphofen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Nenzenheim, Worms, Aschaffenburg, Saarbrücken, Tschechoslowakei, Prag, Ghetto Theresienstadt, Vernichtungslager Maly Trostinez, unbekannt (Holocaust). Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Hahn David und Hahn Fanny geb. Gutmann (26.01.1867–13.01.1944).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hahn Erna geb. Levy.

Er verstarb in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Geboren im unterfränkischen Nenzenheim als Sohn des Handelsmanns David Hahn und seiner Ehefrau Fanny [1046]. Ab August 1914 in Worms Kaufmann und Reisender bei C. M. Goldschmidt Großhandel, für die er im Dezember 1918 für etwa zwei Jahre nach Aschaffenburg kam [1046]. Heiratete die aus Saarwellingen stammende Erna Levy, die Familie wohnte in Saarbrücken, emigrierte im März 1939 in die Tschechoslowakei [1003][1005]. Im Juli 1942 von Prag Deportation der Eheleute zunächst in das Ghetto Theresienstadt, wenige Tage später in das Vernichtungslager Maly Trostinez bei Minsk [1003]. Die überlebende Tochter Miriam hat dies gegenüber Yad Vashem testiert [1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.