Bella Rosenthal, verw. Kamnitzer geb. Schulhöfer (1871 - 1944)

Bella Rosenthal, verw. Kamnitzer geb. Schulhöfer wurde am 30.06.1871 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Aschaffenburg, Frankfurt am Main, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Schulhöfer Louis (18.06.1842–19.02.1906) und Schulhöfer Peppi geb. Theilheimer (03.03.1847–14.01.1935).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Kamnitzer Hermann.

Sie war in 2. Ehe verheiratet mit Rosenthal Martin, die Ehe wurde am 18.06.1903 in Aschaffenburg geschlossen.

Ihre Kinder waren Kamnitzer, Rosenthal, verh. Haas Martha geb. Kamnitzer (19.03.1901) und Rosenthal, Kamnitzer Eugen Joseph geb. Kamnitzer (21.07.1896).

Sie starb am 31.03.1944 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Verwitwete Kamnitzer [1001][1052]. Zeugen der Eheschließung mit Martin Rosenthal waren der Hotelier Jakob Wiemer, 34 Jahre, Aschaffenburg, Sandgasse 26, und der Commissionär Bernhard Bäckmann, 67 Jahre, Aschaffenburg, Löherstr. 27. [1073] Sie war Eigentümerin der Häuser Aschaffenburg, Sandgasse 1 (alte Hausnr. Lit. C 21, 22 und 23) von 1903 bis 1940 und von Herstallstr. 2 (alte Hausnr. Lit. C 20) von 1926 bis 1940. Bella Kamnitzer, geb. Schulhöfer, war die Witwe des Kaufmanns Hermann Kamnitzer und heiratete in zweiter Ehe (1928) Martin Rosenthal. [1042].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.