Erich Eichenbronner (1915)

Erich Eichenbronner wurde am 28.11.1915 in Kitzingen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kitzingen, Berlin, KZ Majdanek, Zirndorf, Eisenach, Nordhausen. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Eichenbronner Nathan (12.12.1875–1942) und Eichenbronner Klara geb. Rothstein (18.07.1880–1942).

Er verstarb in Majdanek.

Weitere Angaben aus den Quellen: Erich Eichenbronner kam am 28. November 1915 in Kitzingen zur Welt. Er war der Sohn von Nathan und Klara Eichenbronner, geb. Rothstein. Von Geburt an litt er an einer schweren Behinderung. Sein Bruder Stefan (1905) überlebte die Shoa und überlieferte das Schicksal Erich Eichenbronners. Eine Schwester Ilse war 1908 als Baby verstorben. Eine weitere Informationsquelle stellte Hedwig Pfaffenreiter dar, die seit 1929 als Haushälterin und in erster Linie als Erzieherin für Erich bei den Eichenbronners angestellt war. Zuvor war der intensiv pflegebedürftige Junge in Heimen in Zirndorf, Eisenach und Nordhausen untergebracht worden, ehe er nachhause zurückkehren durfte. Erst in der NS-Zeit wurde es Pfaffenreiter verboten, als Nichtjüdin in einem jüdischen Haushalt zu arbeiten. Deshalb lebte Erich Eichenbronner seit 1938 in einem jüdischen Pflegeheim in Berlin. Nachdem im März 1942 seine Eltern dasselbe Schicksal erlitten hatten, wurde Erich Eichenbronner im Juni 1942 von Berlin aus nach Majdanek deportiert und dort ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.