Daniel Liebmann wurde am 02.04.1876 in Steinach a. d. Saale geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Steinach a. d. Saale, Bad Kissingen, Krasniczyn, Raum Lublin, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Liebmann Anna geb. Kaufmann, die Ehe wurde am 1907 in Heidingsfeld geschlossen.
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Im Jahr 1907 heiratete Daniel Liebmann in Heidingsfeld bei Würzburg Anna Liebmann, geborene Kaufmann, und zog mit ihr in seinen Geburtsort Steinach an der Saale. Ein Jahr später wurde dort Tochter Erna geboren, die schon im Alter von 16 Jahren verstarb. 1913 eröffnete er mit seinem Bruder Louis in Bad Kissingen ein Textilgeschäft, weshalb die Familie umzog. Im März 1921 kam Sohn Arno auf die Welt. Auch massive Drohungen und Einschüchterungsversuche seitens der Polizei und Gestapo sowie örtlicher Parteifunktionäre konnten sie nicht davon abbringen, das Geschäft weiterhin zu öffnen. Im Jahr 1939 mussten Daniel und Anna Liebmann von ihrem inzwischen 18-jährigen Sohn Arno Abschied nehmen, dem die Ausreise in die USA gelang. Auch sie selbst hatten sich bereits im August 1938 um ein Einreisevisum für die USA bemüht, konnten aber die dafür notwendigen Bürgen nicht finden. Daniel Liebmann war zwischen dem 16. und 20. November 1938 im Konzentrationslager Dachau inhaftiert. Am 24. April 1942 wurden Anna und Daniel Liebmann nach Würzburg gebracht, einen Tag später von dort nach Krasniczyn bei Lublin deportiert. Sie wurden ermordet. Quellen: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: Evelyn Bartetzko, Stadtarchiv und Kulturreferat Bad Kissingen.