Karl Friesner (1930 - 1942)

Karl Friesner wurde am 04.04.1930 in Ermershausen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Ermershausen, Fürth, Krasniczyn, Raum Lublin, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Friesner Josef (06.07.1889–1942) und Friesner Berta geb. Pfifferling (12.08.1897–1942).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Mit 9 Jahren kam Karl als Zögling ins Kinderheim in Fürth, Julienstr. 2. Er wurde am 20.3.1942 nach Ermershausen zurückgeschickt, zwei Tage bevor die Kinder des Waisen- und Kinderheimes mit ihrem Direktor Dr. Isaak Hallemann nach Izbica deportiert wurden. Lange blieb Karl vor diesem Schicksal nicht verschont. Am 25.4.1942 wurde er mit seinen Eltern, Berta und Josef Friesner, und seinem zwei Jahre älteren Bruder, Max Friesner, von Würzburg aus nach Krasniczyn deportiert und im Raum Lublin ermordet. Quelle: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: Sammlung Cordula Kappner, Staatsarchiv Würzburg.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.