Meta Henle geb. Lichtenauer wurde am 13.04.1883 in Brünnau geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Brünnau, Gerolzhofen, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Henle Max, die Ehe wurde am 1923 geschlossen.
Ihr Kind war Henle Paul (15.08.1925–1942).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Meta Henle war die Tochter, das siebte Kind von Bernhard und Ernestine Lichtenauer geb. Mai aus Frensdorf. (Grabstein Friedhof Gerolzhofen). Sie wohnte im eigenen Anwesen Marktstraße 99 und führte dort ein Schuhgeschäft. Meta heiratete 1923 Max Henle aus Laupheim. Ihr einziges Kind war Paul Henle. Nach dem Tod der Eltern führten Max und Meta Henle das Schuhgeschäft der Eltern bis 1938. Als ihr Mann am 10.11.1938 in „Schutzhaft" genommen wurde, stellte sie mutig ein Gesuch an die Gestapo und bat um die Freilassung ihres Ehemanns. Sie war selbst erkrankt und damit nicht in der Lage, die am 10. November entstandenen Verwüstungen an dem Ladengeschäft - wie angeordnet - selbst und auf eigene Kosten zu beheben. Dem Bittgesuch wurde überraschend entsprochen. 1941 wurde Meta Henle mit ihrer Familie bei dem jüdischen Ehepaar Oskar und Sara Hahn in der Salzstraße zwangseinquartiert. Am 25.04.1942 wurde sie mit ihrem Ehemann und Sohn nach Krasniczyn in Polen deportiert und im Raum Lublin ermordet. Quelle: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: Stadtarchiv Gerolzhofen, Volkskarteikarte Meta Henle, Stadtarchiv Würzburg, Gestapoakte 1050.