Therese Rosenthal (1928 - 1942)

Therese Rosenthal wurde am 22.09.1928 in Haßfurt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Haßfurt, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Rosenthal Jonas (02.08.1879–1942) und Rosenthal Selma geb. Lonnerstädter (19.03.1885–1942).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Therese war das jüngste Kind von Jonas Rosenthal, geb. 2.8.1879, und Selma Rosenthal, geb. Lonnerstädter, geb. 19.3.1885. Als sie am Wohnort keine Schule mehr besuchen durfte, bat ihr Vater am 9.10.1939 um die Erlaubnis, Therese in Fürth zur Schule zu schicken. Sie sollte bei seinem Schwager Seligmann Koschland in Fürth, Simonstr. 6, wohnen. Von der Geheimen Staatspolizei Nürnberg kam eine Absage, da die jüdischen Schulen in Fürth und Nürnberg überbelegt seien. Am 10.11.1939 bot die Geheime Staatspolizei Würzburg an, sie könne in die jüdische Schule in Kitzingen gehen. Ob sie das tat, ist nicht bekannt. Ihre beiden ältesten Brüder Hermann und Friedel konnten nach Großbritannien bzw. Palästina auswandern. Ihre Schwestern Cäcilie und Karolina wurden mit ihr und den Eltern am 25.4.1942 von Würzburg aus nach Krasniczyn in Polen deportiert und im Raum Lublin ermordet. Quelle: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: Sammlung Cordula Kappner, Zeil a.M./Staatsarchiv Würzburg.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.