Ludwig Hofmann wurde am 03.11.1923 in Königshofen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Königshofen, Bamberg, Krasniczyn, Raum Lublin, Kleineibstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Hofmann Julius (15.04.1892–1942) und Hofmann Selma geb. Schlorch (31.07.1894–1942).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Ludwig Hofmann war der Sohn des Landwirtes und Kaufmannes Julius Hofmann, geb. 15.4.1892 und seiner Frau Selma, geb. Schlorch, geb. am 31.7.1894 Die Familie wohnte in Königshofen, Haus Nr.157. Als Berufstätigkeit wird "Arbeiter" angegeben. Er war 18 Jahre alt, als er mit den Eltern und seiner jüngeren Schwester Johanna von Würzburg aus nach Krasniczyn in Polen deportiert und im Raum Lublin ermordet wurde. Ergänzung durch Elisabeth Böhrer: Ludwig zog am 4. 8. 1938 nach Bamberg und kam am 19. 11. 1938 von dort wieder zurück. Jetzt wird er als Metzgerlehrling bezeichnet. Mit den Eltern und der Schwester Johanna musste er laut Meldekarte ab 20. 8. 1941 von Königshofen nach Kleineibstadt ziehen.--- Ludwig war das zweite Kind. Sein Bruder Justin (*03.06.1921 Königshofen) konnte emigrieren und überlebte dadurch. Quelle: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: Sammlung Cordula Kappner, Zeil a.M., Staatsarchiv Würzburg, Stadtarchiv Bad Königshofen.