Julius Hofmann (1892 - 1942)

Julius Hofmann wurde am 15.04.1892 in Höchheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Höchheim, Königshofen, Kleineibstadt, Krasniczyn, Raum Lublin, KZ Dachau. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hofmann Selma geb. Schlorch.

Seine Kinder waren Hofmann Justin (03.06.1921–11.11.2009), Hofmann Ludwig (03.11.1923–1942) und Hofmann Johanna (06.07.1926–1942).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Julius Hofmann stammte aus der Familie Jakob (*1854) und Mina Hofmann in der Gemeinde Höchheim, Kreis Rhön-Grabfeld. Er war später als Landwirt [1056] und Viehhändler [1005] in der nahen Kreisstadt (Bad) Königshofen ansässig. Ehemann von Selma (Schlorch) aus dem oberfränkischen Walsdorf und Vater von Justin (*1921), Ludwig (*1923) und Johanna Hofmann. (*1926). NS-Zeit: Sein Sohn Justin konnte 1938 in die USA emigrieren. Julius Hofmann wurde nach dem Novemberpogrom 1938 inhaftiert und Mitte Dezember aus dem KZ Dachau entlassen. Die Familie Hofmann bemühte sich vergeblich um die Emigration. Sie musste im August 1941 ihr Haus Nr. 157 in Königshofen räumen (wegen "Wohnungsmangel für die arische Bevölkerung") und in ein "Jüdenhaus" ins nahe Kleineibstadt ziehen, gegen den Protest des dortigen Bürgermeisters ("Seine Gemeinde möge nicht nochmals von diesem Gesindel verseucht werden"). Julius, Selma, Ludwig und Johanna Hofmann wurden am 25.April 1942 über Würzburg nach Krasniczyn deportiert [1056] und in der Folgezeit im Raum Lublin ermordet. Ihr Sohn und Bruder Justin Hofmann widmete ihnen wikien(Pages of Testimony) für die nationale Gedenkstätte Vad Vashem. [1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.