Johanna Hofmann (1926 - 1942)

Johanna Hofmann wurde am 06.07.1926 in Königshofen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Königshofen, Kleineibstadt, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Hofmann Julius (15.04.1892–1942) und Hofmann Selma geb. Schlorch (31.07.1894–1942).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Johanna Hofmann war das dritte Kind des Landwirtes und Kaufmannes Julius Hofmann, geb. 15.4.1892 und seiner Ehefrau Selma, geb. Schlorch, geb. am 31.7.1894. Die Familie lebte in Königshofen im Haus Nr.157, musste aber auf behördliche Anordnung am 18.8.1941 nach Kleineibstadt umziehen. Dort lebte sie im Haus der Schwestern Reinhold. Über das kurze Leben von Johanna Hofmann sind ansonsten keine weiteren Einzelheiten bekannt. Sie war erst 15 Jahre alt, als sie von Würzburg aus mit ihren Eltern und ihrem drei Jahre älteren Bruder Ludwig nach Krasniczyn in Polen deportiert und im Raum Lublin ermordet wurde. Ihr Bruder Justin (*03.06.1921 Königshofen) konnte emigrieren und überlebte dadurch. Quelle: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: Sammlung Cordula Kappner, Zeil a.M., Staatsarchiv Würzburg, Stadtarchiv Bad Königshofen.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.