Julius Zeilberger wurde am 02.09.1883 in Sulzdorf geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Königshofen, Sulzdorf an der Lederhecke, Kleineibstadt, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Zeilberger Johanna geb. Reinhold.
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Julius Zeilberger war der Sohn des Viehhändlers Seligmann Zeilberger, geb. 20.1.1854 in Ermershausen, verstorben am 17.12.1923 in Königshofen; seine Mutter war Jette Zeilberger, geb. Frankenberger, geb. am 28.7.1852 in Sulzdorf a. d. Lederhecke, verstorben am 10.12.1940 in Königshofen. Beruflich war Julius als Arbeiter tätig. Verheiratet war er mit Johanna, geb. Reinhold, geb. am 30.8.1883 in Kleineibstadt. Das Paar hatte zwei Söhne, Fritz und Walter. Die Familie lebte in Königshofen, musste aber auf behördliche Anordnung am 18.8.1941 in das Elternhaus der Frau nach Kleineibstadt umziehen, denn die Stadt Königshofen war bestrebt, "judenfrei" zu werden. Julius Zeilberger wurde mit seiner Ehefrau Johanna am 25.4.1942 von Würzburg aus nach Krasniczyn in Polen deportiert und im Raum Lublin ermordet. Quelle: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: Sammlung Cordula Kappner, Zeil a.M., Staatsarchiv Würzburg.