Irmgard Neumann wurde am 18.02.1924 in Kleinsteinach (Riedbach) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kleinsteinach, Gersfeld, Wiesbaden, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Neumann Moritz (23.01.1892–1942) und Neumann Meta geb. Grünbaum (16.06.1896–1942).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Irmgard Neumann war die Tochter von Moritz Neumann und seiner Frau Meta, geb. Grünbaum. Über Schulbesuch und Berufsausbildung ist nichts bekannt. Zwei Jahre lang war sie im Haushalt der Familie Max Weinberger in Gersfeld tätig und erhielt darüber am 18.1.1940 ein sehr gutes Zeugnis. Danach wohnte sie zeitweilig in Wiesbaden in der Adelheidstr. 75, da sie in Bad Schwalbach im Porzellanwerk der Bonner Keramik AG dienstverpflichtet war. Von dort wurde sie am 26.3.1942 nach Kleinsteinach wegen der bevorstehenden Deportation entlassen. Irmgard Neumann wurde dann am 25.4.1942 mit ihren Eltern und dem jüngeren Bruder Erich nach Krasniczyn in Polen deportiert und daraufhin im Raum Lublin ermordet. Hinweis: Ihr Geburtsdatum ist auf der Deportationsliste der Staatspolizei Würzburg fälschlich mit 18.3.1924 angegeben. Quelle: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: Sammlung Cordula Kappner, Zeil a.M., Staatsarchiv Würzburg.