Gustav Gerst (1871 - 1944)

Gustav Gerst wurde am 14.11.1871 in Kitzingen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kitzingen, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Gerst Jette geb. Frank (um 1850–um 1915) und Gerst Nathan (09.06.1843–04.05.1917).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Gerst Berta geb. Ehrmann.

Seine Kinder waren Lonnerstädter Hetty Hedwig geb. Gerst (28.07.1901), Löwenstein Else geb. Gerst (29.12.1904), Steiner Betty geb. Gerst (30.06.1903) und Bravmann Rosel geb. Gerst (31.12.1906–1995).

Er starb am 24.02.1944, 24.04.1944 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Gustav Gerst war verheiratet mit Berta oder Bertha Gerst (geb. Ehrmann) und wohnte zur Zeit seiner Deportation in einem Sammelhaus in der Landwehrstraße 21/23. Von Beruf war er Kaufmann. Laut Schneeberger war er der letzte Vorsitzende der Kitzinger Judengemeinde (Von März 42 bis zum Datum der Deportation). Seine vier Töchter konnten Deutschland noch verlassen. Töchter: Hetty Hedwig (geb. 28.07.1901 in Kitzingen) emigrierte in die USA, verh. mit Max Lonnerstädter, Nürnberg, Metallwarengeschäftsinhaber Betty (geb.30.06.1903 in Kitzingen) emigrierte 1941 in die USA, verh. mit Max Steiner (geb. 24.10.1898 in Hainsfarth) Elsa (geb. 29.12.1904 in Kitzingen) verh. mit Siegfried Löwenstein (geb. 8.4.1901 Somborn) Rosel (31.12.1906 in Kitzingen) verstorben 1995 in Hadera/Israel verheiratet mit Alfred Bravmann (18.2.1908 in Ulteralterheim) verst. ca 1985 in Tel Aviv/Israel- Seine vier Töchter konnten Deutschland noch verlassen. Seine Frau Bertha gehört zu den wenigen überlebenden. Vgl. Schneeberger, Michael: Gedenkbuch Kitzingen. Yiskor. Kitzingen 2011. S.171.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.