Regina Schönfärber geb. Strauss wurde am 12.07.1869 in Autenhausen geboren und lebte in Mainbernheim, Kitzingen, Autenhausen, Ghetto Theresienstadt, Würzburg.
Ihre Eltern waren Strauss Emanuel und Strauss Malchen geb. Kaufmann.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schönfärber Aron in Mainbernheim geschlossen.
Ihr Kind war Schönfärber Max (27.11.1897–10.05.1906).
Sie starb am 15.05.1954 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Tochter des Viehhändlers Emanuel Strauss und Malchen, geb. Kaufmann, war Regina Schönfärber in Autenhausen geboren. Zu Geschwistern ist keine Information vorhanden, weder zu einem Beruf. Sie hatte mir Aron Schönfärber einen Sohn, Max, der im alter von 8 Jahren verstarb (*27.11.1897 - 5.1.1943 Mainbernheim) Regina Schönfärber hat bemerkenswert lange durchgehalten. Nicht nur hat sie das Ghetto Theresienstadt überlebt; obwohl ihr Mann 3 Monate nach Ankunft verstarb, hat sie noch 2 komplette Jahre überstanden. Nachdem sie den Holocaust überlebt hatte, zog sie in das jüdische Altersheim in Würzburg. Hier überlebte sie noch 9 Jahre. Sie verstarb mit 84 Jahren und wurde im Friedhof der Israelitischen Kultusgemeinde in Würzburg beerdigt. Bei einem Besuch in Kitzingen, kommentierte eine Kitzinger Bürgerin: "So schlimm kann das KZ doch garnicht gewesen sein wenn die Frau Schönfärber überlebt hat." Über den bizarren Charakter dieser Aussage darf man an dieser Stelle nicht weiter eingehen. Vgl: Schneeberger, Michael, Gedenkbuch Kitzingen. Yiskor. Kitzingen 2011. S. 375.