Aron Schönfärber (1865 - 1943)

Aron Schönfärber wurde am 12.07.1865 in Mainbernheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mainbernheim, Kitzingen, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Schönfärber Leopold Löb; Leopold (1831–18.08.1918) und Schönfärber Karoline Gidel geb. Mey (13.02.1909).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schönfärber Regina geb. Strauss in Mainbernheim geschlossen.

Sein Kind war Schönfärber Max (27.11.1897–10.05.1906).

Er starb am 05.01.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Sohn von Leopold Löb Schönfärber (*1831 in Dornheim, verst. 18.8.1918 in Mainbergheim) und Karoline Gidel, geb. Mey (*Bad Mergentheim, verst. 13.2.1909 in Mainbernheim). Aron Schönfärber hatte 7 Geschwister: Mina (*2.10.1864 Dornheim, verst. 10.4.1938 Mainbernheim) Rosa (*2.10.1864 Dornheim, verh. mit Henrik Schmayer, *1842 Flehingen, Lehrer) Eduard Noach (14.8.1867 in DOrnheim, verst. 27.09.1868 Mainbernheim) Sofie (*27.05.1869 Dornheim) Eduard (*1871 Dornheim, zog nach Frankfurt a. Main) Jeannette (*16.11.1872 Dornheim, verh. mit Wolf Barth *1860 Flehingen, Händler) Selma (*1879 Dornheim, verh. mit Isidor Loewy *1882 Berlin, Kaufmann) Aron Schönfärber war verheiratet mit Regina, geb. Strauss. Sie war eine der wenigen Überlebenden aus Kitzingen. Mehr zu ihr in ihrem Eintrag (zu finden unter Ehe) Er lebte bist zum ersten Weltkrieg mit seiner Frau Regina in Mainbernheim, was erschließen lässt, dass sie auch dort geheiratet haben. Das Ehepaar hatte ein Kind; den Sohn Max (*27.11.1897 in Mainbernheim, verstorben am 19.05.1906 in Mainbernheim, beerdigt im jüdischen Friedhof Rödelsee) Max wurde nur 8 Jahre alt. Aron war Mitglied der freiwilligen Sanitäts-Kolonne des Roten Kreuzes. Er wurde 1932 für seine 20-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Er wurde im 5 Transport nach Theresienstadt gebracht. Dort hatte er sich für 1.700 RM eingekauft. Er starb 3 Monate später, seine Frau überlebte bis 1945 in Theresienstadt und wurde dann in Würzburg beerdigt. Vgl: Schneeberger, Michael, Gedenkbuch Kitzingen. Yiskor. Kitzingen 2011. S. 294.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.