Regina Levy (1884 - 1942)

Regina Levy wurde am 26.05.1884 in Neubrunn (Unterfranken) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Neubrunn, Marktheidenfeld, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Levy Gustav (1854–1937).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Regina Levy war die Tochter des Neubrunner Händlers Gustav Levy und wohnte in Marktheidenfeld. Dort übernahm sie mit ihrem Bruder Leopold Levy zwischen 1937 und dem Novemberpogrom 1938 das Geschäft des verstorbenen Vaters. Bereits am 1. Oktober 1938 waren am Anwesen Levy nachts Scheiben eingeworfen worden. Beim Novemberpogrom wurde der Laden nach Zeugenaussagen zerstört und geplündert. Regina Levy wurde durch einen Steinwurf am Kopf verletzt, ihr Bruder an unbekanntem Ort inhaftiert. 1939 musste das Geschwisterpaar Levy seinen Besitz verkaufen und wohnte daraufhin im Anwesen von Bernhard Freimark in der Untertorstraße. Vergeblich versuchten Leopold und Regina vor ihrer Deportation am 25. April 1942 in die USA auszuwandern. Beide wurden am 25. April 1942 von Würzburg nach Krasniczyn in Ostpolen deportiert. Regina Levy wurde im Raum Lublin ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.