Adelheid Lehmann geb. Frank (1864 - 1944)

Adelheid Lehmann geb. Frank wurde am 17.04.1864 in Forchheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Forchheim, Schweinfurt, Ghetto Theresienstadt, Nürnberg, Hanau, Regensburg, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Lehmann Julius, die Ehe wurde am 29.04.1888 in Schweinfurt geschlossen.

Ihr Kind war Lehmann Justin (12.04.1890–12.04.1961).

Sie starb am 31.03.1944 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Adelheid Lehmann wurde am 17. April 1864 in Forchheim als Tochter des Kaufmanns Jakob Frank und der Fanny, geb. Weißenfeld, geboren. Im April 1888 heiratete sie den Schuhfabrikanten Julius Lehmann in Schweinfurt, wo sie gemeinsam lebten. Aus der Ehe gingen die Söhne Justin (*12.4.1890) und Wilhelm (*11.4.1893) hervor, die in Schweinfurt zur Welt kamen. Zuletzt wohnte sie in der Sammelunterkunft in der Rückertstraße 19 in Schweinfurt. Über Würzburg wurde Adelheid Lehmann am 10. September 1942 nach Theresienstadt deportiert. Sie starb dort am 31. März 1944. Ihrem Sohn Dr. Justin Lehmann, der als Rechtsanwalt tätig war, gelang von Regensburg aus im Jahr 1937 mit seiner Frau und ihren beiden Kindern (Walter Julius Lehmann *13.2.1926, Regensburg und Nora Lehmann *6.5.1929, Regensburg) die Emigration in die USA. Sohn Wilhelm lebte mit seiner Familie in Hanau und verstarb bereits im März 1933 in Frankfurt a.M. Seine Frau Emmi wurde Opfer der Shoa, dem Sohn Julius (*23.5.1926, Hanau) gelang die Emigration in die USA.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.