Bernhard Neumann wurde am 27.11.1868 in Oberelsbach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Oberelsbach, Ghetto Theresienstadt, Bischofsheim, Rhön, Schweinfurt, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Neumann Sofie geb. Schloß, die Ehe wurde am 08.01.1895 in Neustadt a.d. Saale geschlossen.
Er starb am 30.10.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Bernhard Neumann wurde am 27. November 1868 als Sohn von Samuel Neumann und seiner Frau Jette, geb. Wolf, in Oberelsbach geboren. Er hatte eine ältere Schwester namens Sophie sowie drei jüngere Brüder namens Nathan, Wilhelm und Samuel. Bernhard war als Kaufmann tätig und heiratete 1895 Sofie Schloß aus Gleicherwiesen. Aus der Ehe gingen die Kinder Samuel (geb. 9. Mai 1896), Ida (geb. 11. Mai 1897) und Adolf (geb. 21. September 1900) hervor. Die Familie zog im Mai 1912 nach Schweinfurt. Dort war Bernhard Neumann im Jahr 1926 bei der Kultusgemeinde als Schatzmeister und ab Januar 1939 als Verwaltungsmitglied, unter anderem als Kultusdiener, tätig. Sohn Samuel fiel im Ersten Weltkrieg am 8. August 1916 in Thiaumont in Frankreich. Im August 1939 musste das Ehepaar Neumann mit Tochter Ida und Enkel Kurt in die Sammelunterkunft in der Rückertstraße 17 umziehen. Emigrationsbemühungen scheiterten. Über Würzburg wurde Bernhard Neumann am 10. September 1942 mit seiner Frau nach Theresienstadt deportiert. Er starb dort nach wenigen Wochen am 30. Oktober 1942. Seine Frau Sofie wurde am 18. Mai 1944 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Der jüngere Sohn Adolf emigrierte im Dezember 1938 in die USA. Tochter Ida gelang im Juni 1941 mit ihrem Sohn die Emigration von Berlin über Lissabon in die USA. Sie folgte ihrem Mann Gustav Schloß, der bereits im Mai 1939 über England in die USA emigriert war.