Karola Haas (1898 - 1942)

Karola Haas wurde am 13.06.1898 in Oberlauringen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Oberlauringen, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Haas Simon (12.05.1864–27.02.1939) und Haas Mali, Emilie, Mali geb. Neumaier (05.09.1867–02.04.1923).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Karola Haas wurde am 13. Juni 1898 in Oberlauringen in Haus Nr. 61a geboren. Dort lebte sie später auch weiterhin. Sie hatte vier Geschwister, interessanterweise je zwei Zwillingspärchen: 1. Julius Haas geb. 21. Februar 1894 "nachmittags ½ 9 Uhr" (= 20.30 h), als erster Zwilling und 2. Helena Haas geb. 22. Februar 1894 "vorm. einhalb ein Uhr" (= 0.30 h) später verh. Kannenmacher 3. Justin Haas geb. 08. Februar 1905, gest. 20. Januar 1906 in Oberlauringen als erster Zwilling und 4. Ludwig Haas geb. 08. Februar 1905, gest. 22. April 1931 Ferner hatte sie noch die ältere Halbschwester. Hanna Rothschild, geb. Haas (geb. 2. August 1892 in Oberlauringen), war das einzige Kind des Vaters aus erster Ehe. Sie lebte in Bad Mergentheim und wurde von dort am 26.4.1942 nach Izbica deportiert und ermordet. Ihren Unterhalt verdiente sich Karola Haas als Hausangestellte. Im April 1942 wurde Karola Haas zusammen mit weiteren Jüdinnen und Juden aus Oberlauringen zunächst nach Würzburg gebracht. Von dort aus wurde sie am 25. April 1942 nach Krasniczyn in Ostpolen deportiert. Noch im selben Jahr wurde sie im Raum Lublin ermordet. Quelle: Standesamt Oberlauringen, jetzt Stadtlauringen, Geb. Reg. 12/1898.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.