Max Stern wurde am 30.09.1892 in Völkersleier geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Völkersleier, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Stern Blanka geb. Jacob, Jakob.
Seine Kinder waren Stern Hannelore (16.03.1930–1942) und Stern Marga, Margareta, Marga, Marga, Marga, Margareta (16.05.1923–1942).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Max Stern war verheiratet mit Blanka Stern und lebte mit ihr und den Töchtern Marga und Hannelore im Hüllweg 2. Wie sein Vater Aron betrieb er Viehhandel und eine Landwirtschaft. Diese war äußerst bescheiden und bestand 1938 aus 13 Tagwerk, 3 Kühen, 10 Hühnern, Stallung und Haus. Nach der Reichspogromnacht im November 1938 wurde er in Dachau interniert. Trotz ihrer frühzeitigen und fortlaufenden Bemühungen gelang es der Familie nicht, aus Deutschland zu entkommen. Am 25.04.1942 wurde er mit seiner Frau Blanka und den Töchtern Hannelore und Marga nach Krasniczyn in Polen deportiert und im Raum Lublin wohl bis Herbst 1942 ermordet. Zum Zeitpunkt der Deportation war die Familie inzwischen so verarmt, dass die „Deportationsgebühr“ von 320 RM (80 RM pro Person) von der Gemeinde Völkersleier gestellt werden musste. Quelle: Michael Mence, Cornelia Binder, „Nachbarn der Vergangenheit“, 2004.