Marga, Margareta, Marga, Marga, Marga, Margareta Stern wurde am 16.05.1923 in Völkersleier geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Völkersleier, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Stern Max (30.09.1892–1942) und Stern Blanka geb. Jacob, Jakob (04.02.1896–1942).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Marga Stern war die Tochter von Max und Blanka Stern. Ihre Schwester hieß Hannelore. Ihre Familie betrieb eine äußerst bescheidene Landwirtschaft, die 1938 lediglich aus 13 Tagwerk, 3 Kühen, 10 Hühnern, Stall und Haus bestand. Trotz frühzeitiger und fortlaufender Bemühungen gelang es ihnen nicht, aus Deutschland zu entkommen. Mit 17 Jahren ging Marga Stern nach Frankfurt am Main. Von dort aus wurde sie zur Zwangsarbeit bei der Firma Siemens & Halske nach Berlin gebracht. Dort wurde sie in einem Arbeitslager kaserniert. Zu diesem Zweck wurde sie vom Reichsarbeitsdienst ausgeschlossen. 1942 erhielt sie die Aufforderung, unverzüglich an ihren Heimatort zurückzukehren. Von dort aus wurde sie am 25.04.1942 mit ihren Eltern und der Schwester Hannelore nach Krasniczyn in Polen deportiert und im Raum Lublin wohl bis Herbst 1942 ermordet. Zum Zeitpunkt der Deportation war die Familie inzwischen so verarmt, dass die „Deportationsgebühr“ von 320 RM (80 RM pro Person) von der Gemeinde Völkersleier gestellt werden musste. Quelle: Michael Mence, Cornelia Binder, „Nachbarn der Vergangenheit“, 2004.