Hirsch Neuburger wurde am 08.01.1878 in Obereuerheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Krasniczyn, Raum Lublin, Obereuerheim, Haßfurt, Westheim bei Haßfurt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Neuburger Hilda geb. Sündermann, die Ehe wurde am 14.9.1919 geschlossen.
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hirsch Neuburger war der Sohn des Landwirts Koppel Neuburger aus Obbach und seiner Frau Nanny, geb. Löwenthal aus Kissingen. Von Beruf war er Viehhändler und ab 1925 handelte er auch mit Schuh- und Wagenfetten. Im Jahr 1906 verzog er von Obereuerheim nach Hassfurt, Tränkberg 2. Er diente im 1. Weltkrieg und wurde dabei mit dem EK I ausgezeichnet. Am 14.9.1919 heiratete er Hilda Sündermann aus Westheim. Gemeinsam wohnte das Paar in Hassfurt, Haus Nr. 19. Am 13.10.1938 ordnete das Bezirksamt Hassfurt an, dass Hirsch Neuburger seine gewerbliche Tätigkeit nicht mehr ausüben durfte. Dies geschah in Vollzug des Gesetzes zur Änderung der Gewerbeordnung für das Deutsche Reich vom 5.7.1938. Sein Betrieb wurde im Novemberpogrom verwüstet, Schriftstücke, Versicherungspolicen und Schmuck wurden entwendet bzw. der Stadt übergeben. Am 29.5.1941 musste das Ehepaar von Hassfurt in die Sammelunterkunft in Westheim, Bäckergasse umsiedeln. Am 25. April 1942 wurde Hirsch Neuburger gemeinsam mit seiner Frau nach Krasniczyn im besetzten Polen deportiert und im Raum Lublin wohl bis zum Herbst 1942 ermordet. Quelle: Sammlung Cordula Kappner, Zeil a.M., Staatsarchiv Würzburg.