Julius Grünebaum wurde am 10.05.1902 in Höchst geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Höchst im Odenwald, Aschaffenburg, Niederlande, Lager Westerbork, Vernichtungslager Sobibor, Amsterdam. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Grünebaum Samuel (04.04.1875–28.05.1943) und Grünebaum Gieda geb. Sichel (13.04.1876–28.05.1943).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Grünebaum Ida geb. Siegel.
Er verstarb in Vernichtungslager Sobibor.
Weitere Angaben aus den Quellen: Geboren in Höchst im Odenwald als Sohn des im unterfränkischen Hofstetten geborenen Kaufmanns Samuel Grünebaum und seiner Ehefrau Gieda [1046]. Von 1919 bis April 1921 in Aschaffenburg zunächst als Lehrling, ab April 1920 als Kaufmann bei Bernhard Grünebaum, Herstallstr. [1046]. Heiratete später Ida, das Ehepaar wohnte in Höchst im Odenwald, emigrierte 1933 von dort in die Niederlande, Anfang 1939 folgten seine Eltern Samuel und Gieda [1003]. Die Familie wurde Mitte 1943 im Lager Westerbork interniert, wenige Tage später in das Vernichtungslager Sobibor deportiert und ermordet [1003][1005]. Der in New York lebende Neffe Mark Flörsheim hat dies gegenüber Yad Vashem bestätigt [1005].