Simon Hirschberger wurde am 06.02.1880 in Stadtlauringen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Stadtlauringen, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hirschberger Regina geb. Stern.
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Simon Samuel Hirschberger war der Sohn von Hermann und Clara Hirschberger. Er heiratete Regina Hirschberger, mit der er die Kinder Ilse Babette, Emmy, Fränzi und Lore Klara zeugte. Zusammen mit seiner Familie lebte er in der Kettenstraße 94 und war Kaufmann. Er fuhr eines der ersten Autos in Stadtlauringen. Seine Familie besaß in Oberlauringen ein Sabbathaus in der Oberen Judengasse 55. Vor seiner Deportation erlebte er Schmähungen, so wurde er z.B. eines Freitags auf dem Weg zur Synagoge von Mädchen des BDM mit Steinen und Dreck beworfen. Im Zuge des Novemberpogroms wurde Simon Hirschberger inhaftiert; vom 10. November 1938 bis zum 24. November 1938 befand er sich in sogenannter Schutzhaft; ab dem 24. November 1938 bis zum 20. Dezember 1938 war er im Konzentrationslager Dachau inhaftiert. Am 25. April 1942 wurde Simon Hirschberger von Würzburg aus nach Krasniczyn in Polen deportiert. Wenig später wurde er in einem der Vernichtungslager im Raum Lublin ermordet. Auch seine Ehefrau Regina Hirschberger wurde am 25. April 1942 deportiert und ermordet. Ilse Babette, Emmy, Fränzi und Lore Klara Hirschberger konnten rechtzeitig im Rahmen von Kindertransporten in den Jahren 1938/39 nach Schweden bzw. in die USA auswandern.