Regina Hirschberger geb. Stern (1886 - 1942)

Regina Hirschberger geb. Stern wurde am 18.07.1886 in Königheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Königheim, Stadtlauringen, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Hirschberger Simon.

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Regina Hirschberger war die Ehefrau von Simon Hirschberger. Ihre Töchter hießen Ilse Babette, Emmy, Fränzi und Lore Klara. Mit ihrer Familie lebte sie in der Kettenstraße 94. Da ihr Mann Kaufmann war, konnte sich die Familie als eine der ersten in Stadtlauringen ein Auto leisten. In Oberlauringen besaßen sie ein Sabbathaus in der Oberen Judengasse 55. Am 25. April 1942 wurde Regina Hirschberger von Würzburg aus nach Krasniczyn in Polen deportiert. Wenig später wurde sie in einem der Vernichtungslager im Raum Lublin ermordet. Auch ihr Ehemann, Simon Hirschberger, wurde am 25. April 1942 deportiert und ermordet. Ilse Babette, Emmy, Fränzi und Lore Klara Hirschberger konnten rechtzeitig im Rahmen von Kindertransporten in den Jahren 1938/39 nach Schweden bzw. in die USA auswandern.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.