Paula Leven geb. Lion (1887 - 1942)

Paula Leven geb. Lion wurde am 09.11.1887 in Steinach a. d. Saale geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Steinach a. d. Saale, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Leven Manfred.

Ihre Kinder waren Leven Ilse (19.04.1925–1942) und Leven Albert (21.04.1922–1942).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Paula Leven bewohnte mit ihrem Ehemann, Manfred Leven, ihren Töchtern Hertha und Ilse und ihrem 16 Jahre alten Sohn Albert ein kleines Anwesen. Bei ihr soll außerdem noch eine 80 Jahre alte verwitwete Jüdin namens Regina Gessner gewohnt haben. Das Gedenkbuch gibt als weiteren Wohnort noch Bad Kissingen an. Hierbei könnte es sich aber auch nur um die Landkreiszugehörigkeit handeln. Bei ihrem Mann und ihren Kindern ist Bad Kissingen nicht als Wohnort verzeichnet. Am 25. April 1942 wurde Paula Leven von Würzburg aus nach Krasniczyn in Polen deportiert. Wenig später wurde sie in einem der Vernichtungslager im Raum Lublin ermordet. Albert Leven, geboren 21. April 1922, ist am 31. Oktober 1939 nach Neuendorf bei Berlin umgezogen. Er wurde am 25. April jedoch zusammen mit seinen Eltern von Würzburg aus ebenfalls deportiert und ermordet. Seine Schwester Ilse Leven, geboren am 19. April 1925, soll nach Unsleben (im Landkreis Rhön-Grabfeld) verzogen sein und ist am 14. Oktober 1940 nach München, Antonienstraße 7, umgezogen. Am 25. April teilte aber auch sie das Schicksal ihres Bruders und ihrer Eltern. Einzig Hertha Leven gilt als verschollen. Sie musste zu Beginn der 1940er Jahre bei den Siemens-Schuckert-Werken in Berlin Zwangsarbeit leisten. Über Ihren Tod ist bisher nichts bekannt.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.