Ilse Leven wurde am 19.04.1925 in Steinach a. d. Saale geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Steinach a. d. Saale, Unsleben, München, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Leven Manfred (17.03.1893–1942) und Leven Paula geb. Lion (09.11.1887–1942).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Ilse Leven war die Tochter von Manfred und Paula Leven. Ihre Geschwister hießen Albert und Hertha. Im Alter von 13 Jahren zog sie nach Unsleben im Landkreis Rhön-Grabfeld. Am 14. Oktober 1940 zog sie nach München in die Antonienstraße 7. Danach ging sie wieder zurück nach Steinach an der Saale. Am 25. April 1942 wurde Ilse Leven von Würzburg aus nach Krasniczyn in Polen deportiert. Wenig später wurde sie in einem der Vernichtungslager im Raum Lublin ermordet. Ilse Levens Bruder, Albert Leven, wurde ebenfalls am 25. April 1942 nach Polen deportiert und ermordet. Ihre Schwester Hertha Leven musste zu Beginn der 1940er Jahre bei den Siemens-Schuckert-Werken in Berlin Zwangsarbeit leisten. Über Ihren Tod ist nichts bekannt.