Erna Weil geb. Stern wurde am 25.11.1890 in Königheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Königheim, Schweinfurt, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Weil Ludwig, die Ehe wurde am 30.01.1921 in Tauberbischofsheim geschlossen.
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Erna Weil wurde als Tochter des Kaufmanns Luis Stern und der Pauline, geb. Schild, in Königheim geboren. Im Januar 1921 heiratete sie in Tauberbischofsheim ihren Mann Ludwig Weil und im März 1922 kam der gemeinsame Sohn Fritz in Schweinfurt zur Welt. Er erlernte den Schlosserberuf und zog im Januar 1937 nach Berlin. Ihm gelang die Emigration nach Palästina. Ihr Mann wurde am 10. November 1938 beim Pogrom festgenommen und befand sich dann acht Tage in Schutzhaft. Zu dieser Zeit schon versuchte das Paar auszuwandern. Sie mussten – zusammen mit Schwager Alfred und Schwägerin Marie - seit Juli 1939 erst in der Luitpoldstraße 15 und dann ab Anfang September 1941 am Kornmarkt 5 wohnen. Erna Weil leistete bei der Firma Johann Allmis Zwangsarbeit. Am 22. April 1942 kamen die Ehepaare nach Würzburg. Hier wurden ihnen bei Kontrollen umfangreiche Gegenstände aus ihrem Besitz abgenommen. Drei Tage später wurden sie nach Krasniczyn deportiert und im Raum Lublin ermordet. Ernas Schwester Regina Hirschberger und deren Mann befanden sich auch in diesem Transport.