Moritz Bender (1878)

Moritz Bender wurde am 18.04.1878 in Mayen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mayen, München, Ghetto Piaski. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Bender Amalie geb. Rosenbaum, die Ehe wurde am 16.02.1921 in Grünsfeld geschlossen.

Seine Kinder waren Bender Justin (03.07.1923–04.04.1939), Bender Johanna (Hansi) (21.05.1927) und Bender Ritta (28.02.1922).

Er verstarb in Ghetto Piaski.

Weitere Angaben aus den Quellen: Der Kaufmann und Mechaniker Moritz Bender wuchs in der Kaufmannsfamilie Joseph Bender und Johanna geb. Wolf in Manheim auf [1024]. Moritz Bender leistete von 1915 bis 1918 Militärdienst, zunächst beim Landwehr Infanterie Regiment Nr. 7 als Infanterist, später beim Bayerischen Sturmbattaillon 15 [1024]. 1918 zog Moritz nach München; 1921 heiratete er die aus Grünsfeld, Kr. Tauberbischofsheim, stammende Amalie Rosenbaum. Das Ehepaar wohnte in München, wo auch ihre drei Kinder geboren wurden. [1024][1078] Am 04.04.1942 wurden Moritz, seine Ehefrau Amalie und seine Tochter Johanna (Hansi) ins Ghetto Piaski deportiert und dort ermordet {1024;1003;1064]. Sein Sohn Justin verstarb in jungen Jahren und ist auf dem Neuen Israelitischen Friedhof in München begraben [1024]. Seine Tochter Ritta konnte 1940 nach Palästina emigrieren. [1024].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.