Georg Brönner wurde am 07.03.1929 in Kleinlangheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kleinlangheim, Kitzingen, Tötungsanstalt Hadamar, Würzburg, Arbeiterkolonie Herzogsägmühle. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Brönner Zerline geb. Ackermann (20.08.1902–21.04.1942).
Er starb am 31.01.1945 in Tötungsanstalt Hadamar.
Weitere Angaben aus den Quellen: Georg Brönner wurde 1929 als Sohn von Zerline geb. Ackermann aus Kleinlangheim, Kreis Kitzingen, und ihres nichtjüd. Ehemannes Hans Brönner [1005] geboren. Als sein Geburtsort wird Kleinlangheim [1003] angegeben (abweichend davon Heimatshofen (Aying), Kreis München [1005]). NS-Zeit: Die Ehe der Eltern ging bald auseinander. Georg Brönner besuchte die Volksschule in Volkach. Als Sechsjähriger wurde er Ende 1935 wegen einer harmlosen sexuellen Handlung angezeigt. Es folgte eine Reihe von Heimaufenthalten als "Fürsorgezögling", so im Würzburger Vinzentinum und der Herzogsägmühle in Oberbayern. Von 1938 bis 1942 besuchte er die Volksschule in Kitzingen und begann eine Schuhmacherlehre. Der Verfolgungsdruck auf den "Halbjuden" wurde wohl mit der KZ-Haft seiner Mutter (um 1938 in Moringen, dann in Lichtenburg und Ravensbrück) verschärft. Er musste die Ermordung seiner Mutter im April 1942 und die Deportation seiner Großeltern Jakob und Jeanette Ackermann aus Kleinlangheim im September 1942 erfahren. Der in der Berufsausbildung stehende Georg Brönner wurde im September 1943 von der Herzogsägmühle in die "Mischlingsabteilung" der hessischen Heil- und Pflegeanstalt Hadamar verlegt. Er wurde dort im Januar 1945 ein Opfer der NS-Euthanasiemorde (Aktion T 4). Gedenken: Für Georg Brönner wurde ein Stolperstein in der Lindleinstraße 7 in Würzburg verlegt. Quelle: -Zuschrift Evelyn Wilcock, London, 09.07.2018 -Stolpersteine Würzburg (Kristin Höhn).