Zerline Brönner geb. Ackermann wurde am 20.08.1902 in Kleinlangheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kleinlangheim, Würzburg, KZ Lichtenburg, KZ Ravensbrück, Tötungsanstalt Bernburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Ackermann Jakob (30.10.1866–23.01.1943) und Ackermann Jeanette geb. Berliner (22.05.1865–13.01.1943).
Ihr Kind war Brönner Georg (07.03.1929–31.01.1945).
Sie starb am 21.04.1942 in Tötungsanstalt Bernburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Zerline Karoline Brönner wuchs in der Viehhändlerfamilie Jakob und Jeanette Ackermann in der unterfränkischen Marktgemeinde Kleinlangheim, Kreis Kitzingen, auf. Sie arbeitete 1918/19 als Dienstmädchen in Würzburg. Zerline war ab den 1920er Jahren mit dem katholischen Arbeiter Hans Brönner aus Volkach verheiratet. 1929 wurde, wohl in Kleinlangheim, ihr Sohn Georg Brönner geboren. [1003] Die Ehe ging auseinander; ihr Sohn wuchs getrennt von den Eltern als Fürsorgezögling in verschiedenen Heimen auf. NS-Zeit: Zerline Brönner arbeitete später als Verkäuferin in Würzburg und meldete sich 1936 bei der Kultusgemeinde mit dem Ziel Franjkfurt am Main ab. Sie kam zu einem unbekannten Zeitpunkt in "Schutzhaft": Noch vor März 1938 in einem Münchner Polizeigefängnis, danach anscheinend in das Frauen-(KZ Moringen. Es folgte ihre Haft im KZ Lichtenburg in Prettin, Sachsen-Anhalt. (Bei der Volkszählung im Mai 1939 wird für sie schon Prettin als Wohnort genannt. [1078]) Sie wurde später in das größte deutsche Frauen-KZ Ravensbrück in Brandenburg verlegt. Von hier wurde sie am 21.April 1942 in die Tötungsanstalt Bernburg, Sachsen-Anhalt, verschleppt und ermordet. Zerlines Eltern Jakob und Jeanette Ackermann wurden am 23.September 1942 von Würzburg nach Theresienstadt deportiert. Zerlines Sohn Georg Brönner wurde ein Opfer der NS-Euthanasiemorde (Aktion T 4; er wurde im Januar 1945 in der hessischen Anstalt Hadamar ermordet. Quelle: -Zuschrift Evelyn Wilcock, London, 09.07.2018 -Stolpersteine Würzburg (Kristin Höhn).